Mars, wir kommen!

In zehn Jahren sollen die ersten Menschen zum Planeten Mars reisen. Für sie wird die Wiederkehr zur Erde nicht möglich sein. Rückflugtickets wird es erst später geben

Im vergangenen Jahrhundert sind Menschen erstmals auf dem Mond gelandet. In diesem Jahrhundert werden Menschen zum ersten Mal ihre Füße auf den Planeten Mars setzen – zumindest sehen dies durchaus realistische Pläne diverser Raumfahrtorganisationen.

Die Szenarien für Reisen zum Mars lassen sich in zwei sehr unterschiedliche Kategorien einteilen: Entweder es wird nach der Visite auf dem Roten Planeten eine Rückkehr der Raumfahrer zur Erde eingeplant oder es ist lediglich ein deutlich preiswerterer One-Way-Flug vorgesehen. Es gibt heftige Diskussionen darüber, ob ein Reise ohne Rückkehrmöglichkeit ethisch vertretbar ist. Es bedeutet schließlich, dass diese Menschen auf dem Mars sterben werden.

Bereits in zehn Jahren will die niederländische Stiftung “Mars One” vier Freiwillige ohne Rückkehrmöglichkeit zum Nachbarplaneten entsenden. Nach 210 Tagen Flugzeit sollen sie im Jahr 2025 auf dem Mars landen und dort vorab installierte Module beziehen. Bei der amerikanischen Nasa oder der europäischen Esa wird bei den Plänen für bemannte Reisen zum Mars von vornherein auch der Rücktransport der Astronauten zur Erde eingeplant – so wie seinerzeit bei den Apollo-Flügen zum Mond.

Natürlich ist eine Mission mit Rückflugticket sehr viel aufwendiger und teurer als ein One-Way-Flug, bei dem kein Raumfahrzeug mit Treibstoff für die Rückreise benötigt wird. Doch selbst für den “Mars One”-Flug werden Kosten von mindestens sechs Milliarden Dollar kalkuliert. Die sollen in erster Linie durch den Verkauf von TV-Rechten eingespielt werden. Die einsamen Menschen auf dem Mars wären dann gleichsam die Helden einer kosmischen Big-Brother-Fernsehshow. Das dürfte nicht den Geschmack aller treffen und man ahnt schon lange vor dem Eintreten einer solchen Situation, wie bei zu Ende gehenden Lebensmittel- oder Wasservorräten darüber gestritten werden wird, ob man auch das Sterben von Menschen auf dem Mars live übertragen darf.

Das Wort “live” ist in diesem Zusammenhang allerdings nicht ganz wörtlich zu verstehen. Aufgrund der großen Distanz von Erde und Mars beträgt die Laufzeit von Funksignalen zwischen den beiden Planeten zwischen 3 und 22 Minuten – trotz Lichtgeschwindigkeit. Was also auf irdischen Flachbildschirmen zu sehen sein könnte, hat sich da draußen auf dem Mars schon vor einiger Zeit abgespielt. Aus dem gleichen Grunde sind fließende “Telefon”-Gespräche zwischen Mars- und Erdbewohnern unmöglich.

Der technische Aufwand einer Marsmission ist groß. Doch bereits vor einem halben Jahrhundert war klar, dass eine Reise zum Roten Planeten grundsätzlich machbar ist. Nasa-Vordenker Wernher von Braun legte bereits 1952 eine detaillierte Konzeptstudie mit dem Titel “Das Marsprojekt” vor.

Zehn im Erdorbit zusammengebaute Raumschiffe mit je sieben Mann Besatzung sollten sich demnach auf die Reise zum Mars machen – und zwar mit Rückkehroption zur Erde. Damit war von Braun seiner Zeit weit voraus, doch die grundsätzliche technische Machbarkeit eines Marsprojektes war damit schon damals gezeigt worden. Zahlreiche andere Konzepte bauen seitdem auf von Brauns Berechnungen auf und auch die Science-Fiction-Branche entdeckte das Thema: Filme wie “Total Recall”, “Ghosts of Mars” oder die Buchtrilogie “Red Mars”, “Blue Mars”, “Green Mars” gehen ganz selbstverständlich von einer Besiedlung des Nachbarplaneten aus.

Tatsächlich hat der Rote Planet bislang noch keinen menschlichen Besuch erhalten – dafür aber von Robotern. Mehrere von der Nasa zum Mars entsandte Rover haben in den vergangenen Jahren fantastische Fotos von seiner Oberfläche zur Erde gefunkt. Sie haben Marsgestein analysiert und geologische Messungen durchgeführt.

Die vom Marsroboter “Sojourner” gefunkten Panoramabilder haben den Mars in das Bewusstsein vieler Zeitgenossen gerückt. Die Botschaft ist klar: da gibt es in unmittelbarer kosmischer Nachbarschaft einen Planeten, der unserem Heimatplaneten in vieler Hinsicht sehr ähnlich ist. Jedenfalls bietet er zumindest festen Boden unter den Füßen, vergleichsweise gemäßigte Temperaturen sowie den Hauch einer Atmosphäre. Die Sensoren der Rover konnten sogar nachweisen, dass es früher einmal Flüsse auf dem Mars gegeben haben muss. Wie viel gefrorenes Wasser sich heute noch im Marsboden befindet, ist eine spannende Forschungsfrage. Nicht nur, weil das viel über die Entwicklung des Planeten Mars verraten würde, der einst noch sehr viel erdähnlicher und lebensfreundlicher gewesen sein muss.

Wenn sich das Wasser auf dem Mars erschließen und nutzen ließe, bräuchte es nicht von der Erde mitgebracht werden. Derzeit gehen die Wissenschaftler der Nasa davon aus, dass der Marsboden rund zwei Prozent Wasser enthält, das durch die Zufuhr von Wärme freigesetzt werden könnte.

Auch bei einer Mission mit eingeplanter Rückreise müssten die Astronauten längere Zeit auf dem Roten Planeten verbringen. Grund dafür sind die unterschiedlichen Umlaufzeiten der Planeten Erde und Mars, deren Distanz zwischen rund 55 und 400 Millionen Kilometern schwankt. Um ein günstiges Rückreisefenster zu erwischen, müssten die Mars-Astronauten mindestens 300 Tage auf dem Roten Planeten bleiben. Starts in Richtung Mars sind wiederum aus Gründen der Bahngeometrie nur alle zwei Jahre praktikabel. Mit An- und Abreise sowie dem Aufenthalt auf dem Roten Planeten wird eine Marsmission mindestens zweieinhalb Jahre dauern. Neben den technischen Herausforderungen und dem Sicherstellen der Ernährung für so einen langen Zeitraum sind insbesondere die medizinischen und psychologischen Aspekte von großer Relevanz. In einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren kann auch ein zuvor “kerngesunder” Mensch durchaus ernsthaft erkranken.

Die medizinische Versorgung in einem Raumschiff oder auf dem Mars kann aber immer nur sehr eingeschränkt möglich sein. Außerdem ist von Langzeitaufenthalten in der Raumstation bekannt, dass die Schwerelosigkeit zu Knochen- und Muskelschwund führt und das Immunsystem schwächt. Nach einer Rückkehr von der Internationalen Raumstation zur Erde mag es nicht so schlimm sein, wenn ein Astronaut zunächst ein Bisschen wacklig auf den Beinen steht. Auf dem Mars, der nur 38 Prozent der Erdanziehungskraft besitzt, soll er jedoch alleine herumlaufen und Forschungsarbeiten durchführen.

Wie man sich auch unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit körperlich fit halten kann, ist eins der zahlreichen Forschungsprojekte des deutschen Astronauten Alexander Gerst, der sich gegenwärtig an Bord der Internationalen Raumstation aufhält. Er bleibt rund ein halbes Jahr im All, was nahezu dem Hinflug zum Mars entspricht. Seine Arbeit liefert also eines von vielen Mosaiksteinen, die nötig sind, um irgendwann die Reise zum Mars wagen zu können.

Was es psychologisch bedeutet, monatelang auf engstem Raum mit anderen Menschen zusammenzuleben und zu arbeiten, lässt sich bereits auf der Erde gut erforschen. Bereits mehrfach gab es Experimente, bei denen Reisen zum Mars in einem abgeschlossenen Gebäudekomplex simuliert worden sind.

Beim europäisch-russischen Projekt “Mars-500″ wurden sechs Männer 500 Tage lang in einem “Raumschiff” mit 180 Quadratmeter Gesamtfläche in der Nähe von Moskau eingeschlossen. Eine Erkenntnis dieses Menschenversuchs: bereits der durch die lange Isolation und die Enge an Bord entstehende Stress schwächt das Immunsystem. Dazu bedarf es nicht erst der Schwerelosigkeit.

Die gewonnenen psychologischen Erkenntnisse sind von Bedeutung, wenn es darum geht, Crews für Langzeitflüge zusammenzustellen. Bei “Mars One” werden von den mindestens 18 Jahre alten Raumfahrern lediglich “gute Gesundheit, soziale Kompetenz und gute Kenntnisse des Englischen” erwartet.

Die Nasa entwickelt derzeit im Hinblick auf bemannte Missionen zum Mars das sogenannte Raumschiff “Orion”. Dabei handelt es sich um eine Kapsel, von der Form ähnlich der Apollo-Kapsel für die Mondflüge im 20. Jahrhundert, die allerdings Platz für bis zu sechs Astronauten haben soll. Der erste, natürlich unbemannte Testflug einer Orion-Kapsel soll noch in diesem Jahr erfolgen.welt.de

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Mars-Roboter “Curiosity” hat sein Ziel erreicht

Eine hoher Berg ist ein beliebtes Ausflugs-Ziel. Schon auf dem Weg nach oben gibt es viel zu sehen. Auf dem Mars ist das wohl nicht anders als auf der Erde. Die Entwickler des Mars-Rovers “Curiosity” haben vielleicht auch deshalb den rund 5,5 Kilometer hohen “Mount Sharp” als Zielort für den Forschungsroboter ausgewählt. Wie die amerikanische Luftfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mitteilte, ist der Rover nun am Fuß des Bergs angekommen.

Gestartet war “Curiosity” im Juni 2013, nachdem er ein halbes Jahr lang nur auf einem kleinen Stück der Marsoberfläche geforscht hatte. Die Entfernung von seinem damaligen Aufenthaltsort zum Berg betrug etwa acht Kilometer. Zu Beginn der Fahrt war ihre Dauer nicht ganz klar. Eigentlich sollte “Curiosity” den “Mount Sharp” aber früher erreichen, als es nun der Fall war.

Suche nach Leben im All

Nach Problemen mit den Rädern hatten die Forscher zwischenzeitlich die Route des Roboters verändert, so dass er durch ebeneres Terrain rollen konnte. “Es war ein langer, aber historischer Weg zu diesem Mars-Berg”, sagte Nasa-Wissenschaftler John Grotzinger.

Nun soll “Curiosity” den “Mount Sharp” langsam hinauffahren. Die Nasa-Forscher wollen den Berg genauer untersuchen. Ganz unterschiedliche Gesteins-Schichten soll es dort geben. “Wir haben jetzt das Gebiet erreicht, wo wir mit einem Bohrer Gesteins-Proben nehmen wollen”, erklärt eine Wissenschaftlerin des Mars-Projekts. Mit diesen Proben will die Nasa herausfinden, ob es früher einmal Leben auf dem Mars gab.

Übrigens: Offiziell heißt der Zielberg von “Couriosity” Aeolis Mons, in der breiten Öffentlichkeit ist er inzwischen jedoch vor allem als “Mount Sharp” bekannt, wie ihn die Nasa nennt – sehr zum Ärger einiger Experten.

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Die Mars-Mission rollt an

Der Thurgauer Steve Schild will zum Mars fliegen. Er organisiert mit zwei Mitbewerbern eine Mars-One-Party im Technorama in Winterthur. Stargast ist Mars-One-Gründer und -CEO Bas Lansdorp. Es kommen Menschen aus der ganzen Welt, die ebenfalls auf den Mars wollen.

WINTERTHUR. Ken Johnston sticht heraus. Im hellblauen Nasa-Overall steht der Amerikaner im Technorama und verteilt bunte Mars-Dollars. Johnston strahlt. Er war Mitarbeiter bei der Apollo-Mission 1966. Damals sei er zu jung gewesen für den Mondflug. Für Space Shuttle war er dann schon zu alt. Heute ist er 71 und will in zehn Jahren zum Mars. Er werde oft gefragt, ob er nicht zu alt dafür sei, erzählt er mit breitem Grinsen. Er denke nicht. «Ich habe gute Gene.» Ausserdem sei es gut für die Jungen, wenn jemand mit Erfahrung an Bord sei.

Alle wollen Lansdorp

Ein bunter Trupp hat sich im Technorama in Winterthur eingefunden. Steve Schild aus Balterswil, der einzige Thurgauer unter momentan rund tausend Mars-One-Kandidaten, hat zusammen mit seinen Mitbewerbern Christian Meyer aus Nyon und dem Deutschen Robert Schröder die Mars-One-Party auf die Beine gestellt. Bas Lansdorp, der Gründer und CEO des Projektes, ist gekommen. Ein schlanker Mann und begnadeter Redner. Um ihn herum schwirren die TV-Teams aus Polen, Belgien und Frankreich.

Am Morgen war das Schweizer Fernsehen da. Die lokalen Medien seien eher wenig vertreten, sagt Corinna Küttel, die Freundin von Steve Schild. Sie sitzt am Eingang, verteilt Namensschilder, gibt Auskunft. Immer strahlend, immer gut gelaunt. Manchmal denke sie daran, wie es wohl sein werde, sollte ihr Steve wirklich aufbrechen zum Mars. «Ein paar Jahre wären okay, aber für immer . . .»

Einige Minuten später dankt Steve Schild seiner Liebsten vor versammeltem Publikum. Er sagt, dass jeder Moment zusammen viel wichtiger geworden sei, seit er sich für Mars One beworben habe. Dann schluckt er ein paar Mal, unterdrückt die Rührung. «Ich liebe Dich, mein Schatz.»

Er sagt es auf Englisch. Alle reden Englisch hier. Mindestens die Hälfte der knapp 100 Gäste sind Kandidaten, sie sind aus Polen gekommen und sogar aus Kanada und Südafrika. Auch Frauen sind dabei, so wie Tatiana Medvedeva. Die 31jährige Russin arbeitet im Cern in Genf als Physikerin. Mit ihren weissblonden Haaren und dem langen schwarzen Ledermantel sieht sie aus wie die Heldin eines futuristischen Comics. «Ich glaube, Mars One könnte von mir profitieren und ich von Mars One», sagt sie. Dass sie auf dem unwirtlichen Planeten ein karges Leben führen müsste, schreckt sie nicht. «Ich bin Wissenschafterin. Für mich wäre das alles wahnsinnig spannend.»

Warum? Warum nicht?

Die meisten Besucher der Mars-One-Party sind bereit, ihr Leben für das Abenteuer Mars zu opfern. Warum? «Warum nicht?», sagt Christian Meyer, Informatiker aus Nyon. Schon als Kind träumte er vom Mars und wollte Astronaut werden. «Momentan kommt mir alles noch etwas unrealistisch vor», sagt Moni Neuweiler aus Winterthur, die Mutter von Steve Schild. Doch sie versteht ihren Sohn. «Man soll seine Träume nicht einfach aufgeben.»

Für Bas Lansdorp ist das Unterfangen nicht unrealistischer als die Entdeckung von Amerika. Damals seien die Siedler auch aufgebrochen und hätten nicht gewusst, was sie erwartet. Es sei ein endgültiger Abschied von Freunden und Familie gewesen. Die Technologie, die es braucht um den Mars zu besiedeln ist vorhanden, sagt Lansdorp: «Der Mars ist der logische nächste Schritt für die Menschheit. » thurgauerzeitung

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Mars One – First Private Mars Mission in 2018

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Mars One reduziert Kandidaten auf 1.058

marsRund 200.000 Bewerber für Mars One schaffen die erste Auswahlrunde nicht. Vier österreichische Kandidaten sind noch im Rennen um ein One-Way-Ticket zum Mars.

“Wir sind äußerst beeindruckt von der Anzahl an Personen, die ihre Bewerbungen einreichten”, sagt Bas Lansdorp, Mitbegründer des privaten Raumfahrt-Projektes Mars One. “Dennoch ist es eine Herausforderung, bei 200.000 Bewerbern jene, die wir physisch und geistig als menschliche Botschafter auf dem Mars für geeignet halten, von jenen zu unterscheiden, die die Mission offensichtlich weniger ernst nehmen. Ein paar der Bewerber machten sogar Nacktvideos.”

Der ursprünglich über 200.000 Personen umfassende Bewerberpool wird in einer ersten Auswahlrunde um 99,5 Prozent reduziert. 1.058 Kandidaten bleiben übrig. Darunter befinden sich laut einer Statistik von Mars One vier Österreicher. Der interviewte Physiker Christopher Vasko erhielt zunächst eine Absage, ein paar Tage später jedoch eine Zusage. Der Grund dafür lag laut Mars One in einer Verwechslung von E-Mail-Adressen. Laut einer Presseaussendung von Mars One wurden alle Kandidaten via E-Mail über ihren Verbleib im Auswahlprozess benachrichtigt.

Zweite Chance lebt

Für ausgeschiedene Kandidaten wird es in Zukunft eine weitere Bewerbungschance geben. Das genaue Datum für die Hoffnungsrunde ist noch unklar, aber Lansdorp macht den vielleicht momentan Enttäuschten Mut: “US-Astronaut Clayton Anderson wurde von der NASA fünfzehn Mal zurückgewiesen, dennoch bestieg er im Jahr 2007 das Space Shuttle Atlantis in Richtung Internationale Raumstation. Er bewies, dass alles passieren kann und die Tür niemals vollständig geschlossen ist.”

Die 1.058 verbliebenen Kandidaten können sich auf harte weitere Auswahlrunden gefasst machen. “Die nächsten Selektionsphasen 2014 und 2015 werden rigorose Simulationen beinhalten, viele davon in Teamsituationen, mit einem Fokus auf das Austesten von physischen und emotionalen Fähigkeiten. Wir erwarten uns die Motivation unserer Kandidaten, diesen großen Schritt für die Menschheit zu wagen, besser zu verstehen”, meint Norbert Kraft, der medizinische Leiter von Mars One.

Großteil der Kandidaten aus Amerika

Der Großteil der 1.058 Auserwählten kommt aus Amerika (458), gefolgt von Europa (282), Asien (218), Afrika (54) und Ozeanien (46). Altersmäßig schwebt den Mars-One-Leitern offenbar eine jüngere Besatzung vor. 357 Personen sind unter 25 Jahre alt, 415 sind zwischen 26 und 35, 177 zwischen 36 und 45, 83 zwischen 46 und 55 Jahre alt und 26 Personen sind über 56 Jahre alt. Der älteste Kandidat in Runde zwei ist 81 Jahre alt. Das Geschlechterverhältnis schlägt leicht zugunsten der Männer aus. Auf 586 männliche kommen 472 weibliche Kandidaten.

Anfang Dezember kündigte Mars One an, Lockheed Martin und Surrey Satellite Technology als potente Industriepartner für sein Raumfahrt-Projekt gewonnen zu haben. Bei der Pressekonferenz kündigte Lansdorp an, die erste Auswahlrunde der Raumfahrer-Kandidaten noch 2013 abschließen zu wollen. Kurz vor Jahreswechsel ist dies nun eingetreten. » futurezone

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Mars One ist eine Reise ohne Wiederkehr – Gedanken der möglichen Betroffenen

Ken Sullivan (38) aus Utah ist in der engeren Wahl als Besatzungsmitglied der Mars One Mission. Die Mission ist zur Besiedelung des Roten Planeten im Jahr 2024 vorgesehen. Es wird keine Rückkehr zur Erde geben. Ken ist Ehemann und Vater von vier Kindern im Alter von sechs Monaten bis 13 Jahren.

Ken hofft, dass seine Familie ihm vergeben kann seinen Traum zu leben, der nicht der ihrige ist. Seine Ehefrau Becky denkt an Scheidung, falls sie seinen Träumen im Wege stehe sollte. Seine älteste Tochter Jocelyn (13) findet es aufregend und unterstützt seinen Wunsch.

Kaitlyn (12) ist weniger begeistert davon, dass sie ihren Vater dann niemals mehr wieder sehen wird. Ken möchte gerne bei seiner Familie bleiben, aber wenn er letztendlich ausgewählt wird, dann würde er sich für seinen Traum entscheiden und einer der ersten vier Menschen auf dem Mars sein.

Mars-One-ist-eine-Reise-ohne-Wiederkehr-Gedanken-der-moeglichen-Betroffenen_1071232Quelle: m.sltrib.com

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Nasa-Liebling entdeckt Mars-Geheimnisse

Inzwischen hat er sich auf dem Mars ganz gut eingerichtet: Rover „Curiosity“ feierte 2013 seinen ersten Jahrestag auf dem Roten Planeten. Die Mission verzückt Forscher weiter am laufenden Band mit neuen Erkenntnissen. » handelsblatt

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Urzeit-See bot einst lebensfreundliche Bedingungen

In einem Urzeit-See auf dem Mars haben einst lebensfreundliche Bedingungen geherrscht. Das schließen Forscher aus den Messdaten des Marsrovers. Curiosity war im August vergangenen Jahres in einem Marskrater gelandet und erkundet seitdem seine Umgebung. Was er dabei schon alles auf dem Roten Planeten entdeckt hat.

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Das undatierte Handout des Wissenschaftsmagazins “Science” zeigt eine Aufnahme des Marsrovers “Curiosity” aus einer Mulde im Gale-Krater des Planeten Mars. Wissenschaftler vom California Institute of Technology schließen aus den Messdaten von “Curiosity”, das in einem Urzeit-See einst lebensfreundliche Bedingungen geherrscht haben. Der Rover hatte eine fünf Meter tiefe Mulde namens Yellowknife Bay im Gale-Krater untersucht und war dort auf ein Ensemble von feinen, mittelgroßen und groben Sedimenten gestoßen, wie sie sich in ruhigem Wasser formen. Die Messungen belegten, dass der Gale-Krater vor rund 3,6 Milliarden Jahren mindestens einen See beherbergt habe, erläuterte das an der Forschung beteiligte Imperial College London in einer Mitteilung.

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Humanoider Roboter im Iron Man-Outfit soll auf den Mars

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Die NASA hat einen knapp 1,90 Meter großen und etwa 130 Kilogramm schweren Roboter entwickelt, dessen Design an Iron Man erinnert. Der Humanoid soll in der Zukunft für Weltraum-Missionen zum Mars eingesetzt werden, um Menschenleben nicht unnötig zu gefährden. Autonom arbeitet “Valkyrie” allerdings noch nicht.

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